
Gieselwerder – Ein vielstimmiger Klangteppich erfüllt das festlich geschmückte Haus des Gastes in Gieselwerder. An langen Tischen haben sich etwa 170 Gäste eingefunden, um nach Jahren der Pause wieder das traditionelle Freundschaftssingen zu erleben. Zwischen Liedmappen und Noten-ständern herrscht gespannte Vorfreude. Als dann der erste Ton erklingt, ist die Stimmung schnell gelöst.
Ursprünglich fand das Freundschaftssingen alle zwei Jahre statt, doch Corona brachte den gewohnten Rhythmus zum Stillstand. Das letzte Treffen dieser Art datiert aus dem Jahr 2018. Umso größer war die Freude über das Wiedersehen der Sängerinnen und Sänger – und über ein Publikum, das die Chöre mit herzlichem Applaus empfing.
Frank Leibecke, Vorsitzender des gastgebenden Männergesangvereins 1863 Oedelsheim, eröffnete den Nachmittag mit den Worten: „Musik ist eine Sprache ohne Grenzen. Heute geht es um Gemeinschaft, Freude und die Magie, wenn Stimmen gemeinsam schwingen.
Fünf Chöre sorgten für ein facettenreiches Programm. Die Colours of Music aus Oedels-heim eröffneten mit „Don’t Stop“ von Fleetwood Mac, der MGV Eintracht Vernawahls-hausen setzte auf traditionellere Stücke. Germania Arenborn überraschte mit einer eingedeutschten Version von „Take Me Home, Country Roads“, bei der das Publikum begeistert mitsang. Der Volkschor Hel-marshausen sorgte mit „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Die kleine Kneipe“ für beschwingte Stimmung, während der MGV Oedelsheim mit „Mein Weserland“ die Heimat feierte und mit „Mein kleiner grüner Kaktus“ das Publikum zum Mitklatschen brachte.
Zwischen den Auftritten lud eine Pause zur Stärkung ein. Das üppige Buffet mit der beliebten „Kuchen-Flatrate“ wurde zum Treffpunkt für Gespräche und Begegnungen, ermöglicht durch viele Helfer, Partner der Sänger und den Junggesellenverein „Olzen“.
Einen besonderen Moment bildete die Ehrung durch den Sollinger Sängerbund: Dessen Vorsitzender Hubert Schud-nagis überreichte dem MGV Oedelsheim die Urkunde zum 160-jährigen Bestehen – nachträglich zumJubiläum 2023.

Text sicher gab der MGV 1863 Oedelsheim die Lieder „Mein Weserland“ und „Mein kleiner grüner Kaktus“ zum Besten und
begeisterte das Publikum.
Zum 160-jährigen Jubiläum: Hubert Schudnagis vom Sollinger Sängerbund (links) überreichte eine Urkunde an Frank Leibecke, den Chef der Oedelsheimer Sänger.
Der MGV Eintracht Vernawahlshausen überzeugte mit einer eingedeutschten Version von „Take Me Home, Country Roads“ das Publikum.
Zum Finale stimmten die beiden Oedelsheimer Chöre gemeinsam „Über sieben Brücken musst du gehen“ an – begleitet vom Applaus des sichtlich bewegten Publikums.
Im Rückblick zeigte sich Frank Leibecke zufrieden: „Die Resonanz war durchweg positiv. Es war ein Nachmittag, der gezeigt hat, wie lebendig und verbindend Chorgesang noch immer ist.“ STEFAN BÖNNING
Offensen - Mit einem bunten Liederreigen und sichtlich viel Spaß bei Gästen und Gastgebern wurde am Samstag das 125-jährige Bestehen des Offenser Gesangvereins Lyra im mit rund 130 Gästen fast vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Als Abschluss des Jubiläumsjahres.

Auftakt zur Feier des 125-jährigen Bestehens: Der Gesangverein Lyra Offensen mit Dirigentin Gerhild Nolte im geschmückten Dorfgemeinschaftshaus. In der Mitte die Chronisten David Warnecke-Leßner und Tobias Giebert. © Dumnitz, Jürgen
Und fast hätte es dabei eine spontane Neuaufnahme gegeben: Als aktiver Sänger hatte Ortsbürgermeister Uwe Dickhut eine rote Vereins-Fliege übrig, die er Ortsbrandmeister Fabian Konrad als Neumitglied geben wollte, als dieser gerade als Sprecher die Grüße der örtlichen Vereine überbrachte. Konrad nahm die Fliege an, wollte eine Mitgliedschaft im Gesangverein aber erst noch einmal überdenken und versprach, beim Schnuppersingen mit
anderen Interessierten von Lyra am Freitag, 14. November, ab 20 Uhr im Gemeinschaftshaus dabei zu sein.
Das und auch die humorvolle Art der Präsentation der Chronik der vergangenen 125 Jahre kam bei den Gästen gut an. Schriftwart David Warnecke-Leßner und der stellvertretende Vorsitzende Tobias
Giebert spickten den geschichtlichen Rückblick mit Ereignissen auf der Welt.
So sei der Verein 1900 als reiner Männergesangverein anlässlich des Hagelfeiertags gegründet worden. Laut Gründungsprotokoll zur Förderung des musikalischen Sinnes, der geselligen Aufheiterung und der gemütlichen Unterhaltung. In der Zeit der beiden Weltkriege sei der Singbetrieb unterbrochen gewesen. In Offensen sei der Singbetrieb 1948 wieder aufgenommen worden. Und „während in Woodstock die Hippies feierten und in Uslar das Gymnasium gegründet wurde, steuerte Lyra auf Anfang der 1970er-Jahre auf ein Fest zu“, hieß es im Rückblick. Vorsitzende des Männergesangvereins seien Heinz Krist, Friedrich Klinge, Walter Wiegmann, Werner Pape und Wilhelm Leßner gewesen. Zwischenzeitlich sei man nicht mehr singfähig gewesen, bis 1977 der bis heute bestehende gemischte Chor ins Leben gerufen wurde.
Feste in 3 Gaststätten
Sängerfeste wurden abwechselnd in den Räumen der damals noch drei bestehenden Gaststätten im Dorf gefeiert, bis es 1986 zu einem Umbruch gekommen sei. Vorsitzende des gemischten Chores waren Heinz Dunker, Werner Pape, Nicole Müller und Tobias Giebert. Aktuell ist Natascha Leßner seit 2020 Chefin. Seit 1988 hält Gerhild Nolte (Verliehausen) als Chorleiterin den Offenser Sängerinnen und Sängern die Treue. Vor ihr waren es neun verschiedene Dirigenten. Die Teilnahme am Wertungssingen des Sollinger Sängerbundes, Liederabende, Wandertage, Grillfeten und
gemeinsame Busreisen hätten die vergangenen Jahre geprägt. Um singfähig zu bleiben, lieh man sich für Auftritte von Lyra Sänger bei befreundeten Chören aus, hieß es von David Warnecke-Leßner. Teilweise hätten drei Generationen aus einigen Familien im Chor gesungen. Und aktuell sei der Spaß zurück und man sei motiviert für die kommenden Jahre. Alle verbinde die Liebe zur Musik und zum Gesang.
Der Gesangverein hat 34 Mitglieder und zum Chor gehören 17 Sängerinnen und Sänger. Am Samstag sangen zum Auftakt des Festes und zum Abschluss des Kommers acht Frauen und vier Männer mit. Der bunte Liederreigen wurde abgerundet durch Liedbeiträge der Gastchöre des Gesangvereins Adelebsen-Lödingsen und der Liedertafel Fürstenhagen, die beide Holger Schäfer dirigierte, sowie des MGV Eintracht Vernawahlshausen unter der Leitung von Willi Geiger. Teils sangen nicht nur die Chöre, sondern alle Gäste im Saal. Uslars Bürgermeister Torsten Bauer bescheinigte dem Lyra-Chor, dass er nicht nur Töne sondern auch Herzen bewege. In seiner Rede sagte er, dass das 125-jährige Bestehen ein
klingendes Bekenntnis zu Gemeinschaft, Kultur und Leidenschaft sei. Nach einem Segen von Pastorin Sonja Brosig gab es ein gemeinsames Essen, das vom Gasthaus „Zur Krone“ aus Schoningen vorbereitet wurde. Anschließend wurde gefeiert zur Musik der Bramwald-Musikanten und später bis Tief in die Nacht zum Sound des Discjockey-Teams Nixdorf.

Otto Kohrs (li.) überreicht die Jubiläumsurkunde an Wolfgang Krawitz
Zu Sonntag, 12. Oktober 2025, 11 Uhr luden der 1. Vorsitzende Wolfgang Krawitz und die 2. Vorsitzende Brigitte Reck zu einer vereinsinternen Jubiläumsfeier in die Räumlichkeiten des DLRG-Zentrums Bodenfelde ein. Neben den Vereinsmitgliedern und einigen Gästen aus dem Ort war auch der SSB durch den 2. Vorsitzenden Otto Kohrs und dem Geschäftsführer Ralf Bähre vertreten.
Die Vorsitzenden Wolfgang Krawitz und Brigitte Reck eröffneten die familiäre Veranstaltung mit einem ausführlichen und teils emotionalen Rückblick durch die Vereinschronik, was die Dimensionen der 160-jährigen Geschichte verdeutlichte.
Im Rahmen der Grußworte der Gäste durfte Otto Kohrs dem Jubiläumsverein gratulieren und überreichte die Jubiläumsurkunde des SSB am Wolfgang Krawitz.
Nach den Grußworten wechselten sich über viele Stunden Essen, Trinken, Chorgesang und Klönschnack ab. Der Shantychor unter Leitung von Pia Kühne sowie die Chorgemeinschaft Frauenchor Bodenfelde mit Delliehausen unter der Leitung von Petra Kohrs sorgten unter Einbeziehung des Publikums für die musikalische Unterhaltung, während das leibliche Wohl durch ein Grillbuffet sowie später ein Kuchenbuffet befriedigt wurde. Ein rundum gelungener Jubiläumstag!

Der Shantychor des MGV von 1865 Bodenfelde e.V. unter Leitung von Pia Kühne

Der Frauenchor im MGV von 1865 Bodenfelde e.V., unterstützt in Chorgemeinschaft mit dem Gemischten Chor desv MGV Concordia Delliehausen unter Leitung von Petra Kohrs.
Am letzten Augusttag 2025 ludt der Volkschor Helmarshausen zu einem Liedernachmittag mit Kaffee und Kuchen in das Bürgerhaus nach Helmarshausen ein.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Dittrich überreichte SSB-Vorsitzender Hubert Schudnagis eine Jubiläumsurkunde, denn der Volkschor kann in diesem Jahr auf stolze 180 Jahre Vereinsgeschichte zurück blicken.

Hubert Schudnagis überreicht Manfred Dittrich die Jubiläumsurkunde

Der Volkschor Helmarshausen singt gemeinsam mit dem Jugend- und Kinderchor der ev. Kirche
unter Leitung von Andrea Schade, begleitet von Marjan Backer am Keyboard.
Der Volkschor eröffnete den melodischen Reigen mit den Stücken "Lieder klingen", "Wie lieblich schallt im grünen Wald" und einer deutschsprachigen Variante von "Way down". Als auswärtiger Chor war diesmal der Gesangverein Germania Derental geladen, der "Zwei kleine Italiener", "Wenn nicht jetzt, wann dann" und ein "Disney-Abba-Medley zum Besten gab. Noch einmal trat der Volkschor auf die Bühne, beginnend mit einem Mary-Poppins-Pottpouri, bevor der JuKiChor der ev. Kirche dazu kam und gemeinsam das Lied "Für alle" zum Besten gegeben wurde. Vor der Kaffeepause traten dann noch die "Mini-Mäuse" auf, eine neu gegründete Gruppe kleinerer Kinder, die das Publikum mit einigen Kinderliedern erfreuten. Insbesondere die Jugend- und Kinderchöre wurden vom Publikum mit besonders intensivem Beifall bedacht.
Nach der Pause mit selbstgebackenem Kuchen erfreute zunächst noch einmal der JuKiChor das Publikum bevor der Gesangverein aus Derental seinen moderneren Stil präsentierte: "Tage wie diese", "Junge" und "Westerland" fanden hörbar Anerkennung beim Publikum, so dass Derental auch noch seinen "Derentaler Löwen" vortrug. Den Abschluss des gelungenen Nachmittags machte dann der gsatgebende Volkschor mit den schwungvollen Weisen "Die kleine Kneipe", "Halleluja" und "Ein Frerund, ein guter Freund". Auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe.

Ehrungen beim Gesangverein Schönhagen anlässlich des Sommerfestes im örtlichen Freizeithaus mit (von links) Jutta Obermann-Knispel und den Jubilaren Carsten Götze, Hedwig Steingräber, Ute Sieck (verdeckt), Annemarie Ahlborn, Helmut Bietendüvel und Hermann Gerke sowie Hartmut Sieck vom Vorstand. © Foto: Gesangverein Schönhagen
Schönhagen – Bei sommerlichen Temperaturen feierte der Gesangverein Schönhagen sein Sommerfest. Im Mittelpunkt standen beim Fest im Freizeithaus Liedvorträge, Geselligkeit beim Kuchenbüfett und Ehrungen von Mitgliedern mit langjähriger Vereinszugehörigkeit.
Der Chor stellte unter Leitung von Bernd Kostjutschenko sechs Lieder aus seinem neuen Repertoire vor. Der Gastchor MGV Sohlingen, geleitet von seinem Ersatzdirigenten Bernd Kostjutschenko, bekam ebenso viel Applaus für seine Darbietungen. Mit guter Laune der Chormitglieder und der zahlreichen Gäste feierten alle ein wunderschönes Fest, berichtet Jutta Obermann-Knispel.
Nach einer Kaffeepause mit einem reichhaltigen Kuchenbüfett nahmen die Vorsitzenden Hartmut Sieck und Jutta Obermann-Knispel die Ehrungen der anwesenden Jubilare vor. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Hermann Gerke ausgezeichnet, für 65 Jahre Helmut Bietendüvel, für 50 Jahre Klaus-Dieter Röttger (nicht anwesend), für 40 Jahre Annemarie Ahlborn, Hedwig
Steingräber und Henni Ahlborn (nicht anwesend) sowie für 25 Jahre Carsten Götze, Ute Sieck und Sabine Krome-Brandt (nicht anwesend). FSD
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Machte beim Wertungssingen mit: Der Gesangverein Schönhagen trug den Peter-Maffay-Hit „Ich wollte nie erwachsen sein“ in einer Bearbeitung von Chorleiter Bernd Kostjutschenko (rechts im Bild) vor.
© FOTO: GUDRUN PORATH

Rund 230 Gäste waren der Einladung des SSB gefolgt. (Foto: R. Bahre)
Uslar – Die passende Aufstellung vor dem Mikrofon vor der Bühne stellte sich als eine der größten Herausforderungen beim Chorkonzerttag mit Wertung des Sollinger Sängerbundes heraus. Neun von 22 Chören, die zum Sängerbund gehören, waren in die Sollingschule Uslar gekommen und präsentierten ihren Sangesbrüdern und -schwestern sowie zahlreichen Zuhörern die Vielfalt der Chormusik. Jeder Auftritt wurde mit viel Applaus belohnt.
Hubert Schudnagis, Vorsitzender des Sollinger Sängerbundes, begrüßte
Chöre, Chorleiter und Gäste in der Pausenhalle. Er erinnerte daran, dass die Stimme das „Instrument des Jahres“ ist und hob die Bedeutung des Singens für die Gesundheit hervor. Bürgermeister Torsten Bauer wünschte „klare Stimmen und sichere Einsätze“, ehe die ersten Töne erklangen.
Zwei Stücke für jede Gesangsgruppe
Beim Wertungssingen, aufgetreten wird in einer ausgelosten Reihenfolge,
trägt jeder Chor zwei Stücke vor, die vom Kultur- und Musikpädagogen,
Chorleiter und Kirchenmusiker Markus Güldenring (Bad Pyrmont) bewertet
werden. Eine Wertung mit sofortiger Siegerehrung gab es allerdings nicht.
Alle Beiträge wurden aufgenommen. Eine ausführliche Rückmeldung erhalten die Chöre in etwa fünf

Grußwort von Bürgermeister Bauer (Foto: R. Bähre)
bis sechs Wochen. Ziel ist es, anhand der Hinweise dann in den Proben die Qualität des eigenen Chores zu verbessern und Anregungen für die weitere Chorarbeit aufzunehmen.
Angetreten waren der Männergesangverein (MGV) Lippoldsberg, der Gesangverein Schönhagen (Gemischter Chor), der MGV Eintracht Sohlingen, der MGV Adelebsen, Germania Arenborn, der MGV Oedelsheim, der MGV Liedertafel Fürstenhagen, der MGV Polyhymnia Verliehausen und der MGV Boffzen/Fürstenberg.
Das musikalische Spektrum reichte vom geistlichen „Sanctus“ des MGV Sohlingen unter Leitung von Bundeschorleiterin Pia Raja Kühne bis zum Peter-Maffay-Hit „Ich wollte nie erwachsen sein“, interpretiert vom Gesangverein Schönhagen mit Chorleiter Bernd Kostjutschenko. Germania Arenborn, der kleinste Chor des Tages, eröffnete mit „Singen macht Spaß“.
Auch das Kuchenbüfett fand großen Zuspruch. Die Bewirtung übernahm der Förderverein der Sollingschule – ein Grund, warum der Sängerbund den Veranstaltungsort gewählt hatte, wie SSB-Geschäftsführer Ralf Bähre sagte. Wegen des gelungenen Ablaufs könnte es nicht das letzte Wertungssingen in der Schule gewesen sein. GUDRUN PORATH

v.l.: Sabine Niemeyer, Jens Siebert, Marjan Backer, Frank Leibecke, Michaela Lange
Oedelsheim – In der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins 1863 und des gemischten Chores „Colours of Music“ im Hotel „Kronenhof“ in Oedelsheim gab es eine Überraschung für Chorleiterin Marjan Backer: Für ihren Einsatz als Chorleiterin seit zehn Jahren bei den „Colours“ gab es eine Ehrennadel und Urkunde des Sollinger Sängerbundes als Dachverband der Sänger.
Der Vorsitzende des MGV mit insgesamt 84 Mitgliedern, Frank Leibecke, und die beiden Sprecherinnen des Colours-Chores, Michaela Lange und Sabine Niemeyer, sprachen der Dirigentin einen herzlichen Dank aus, heißt es in einer Pressemitteilung von Lange.
„Wir alle schätzen deine Herzlichkeit, deine Geduld, dein einfühlsames und begeisterndes Auftreten. Mit der Übergabe einer kleinen Aufmerksamkeit verbinden wir unseren Herzenswunsch für eine weitere gute und lustige Zusammenarbeit“, heißt es weiter in dem Schreiben.
Übernommen hatte die Ehrung Jens Siebert (Fürstenhagen) als Vertreter des Sollinger Sängerbundes. Weitere Ehrungen standen nicht an und „der Vorstand wurde komplett wiedergewählt“, schreibt Lange. Das sind der MGV-Vorsitzende Frank Leibecke, die Stellvertreter Michaela Lange und Martin Becker, Notenwart Heinz Leitner, Schriftführerin Lydia Husemann und sein Stellvertreter Christian Dietrich sowie Kassenwart Helge Mattern und sein Stellvertreter Roland Ellermeyer. Wer Spaß und Freude am Chorsingen hat, kann montags ab 19.30 Uhr bei den „Colours“ oder freitags ab 20 Uhr beim MGV mit dabei sein. Da sind die Übungsabende der Sänger in den Räumen der Außenstelle Oedelsheim. JDE
Die Delegierten der Gesangvereine im Sollinger Sängerbund e.V. (SSB) waren in diesem Jahr in Uslar-Offensen zu Gast. Nach einer musikalischen Begrüßung durch den gastgebenden Gesangverein Lyra Offensen, der in diesem Jahr auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken kann, eröffnete SSB-Vorsitzender Hubert Schudnagis (Boffzen) die Versammlung.
Auch Uslars Bürgermeister Thorsten Bauer, sowie Ortsbürgermeister Uwe Dickhut, der ebenfalls zu den Offenser Sängern zählt, ließen es sich nicht nehmen, lobende Grußworte an die Versammlung zu richten. Besonders hob Torsten Bauer die Bedeutung der Chöre für das gesellschaftliche Miteinander und die kulturelle Bereicherung bei regionalen Veranstaltungen hervor.
Der Jahresbericht vom SSB-Vorsitzenden Hubert Schudnagis fiel gemischt aus. Neben zwei Neuaufnahmen im SSB (MGV Liedertafel von 1837 e.V. Bad Karlshafen und Volkschor Helmarshausen) haben sich 2024 fünf Vereine mangels Sängerinnen und Sängern entschlossen, die Mitgliedschaft im SSB zu beenden (Sängerclub e.V. Bodenfelde, Gesangverein Brüderschaft Heisebeck, Frauenchor Liederkreis Höxter, MGV Germania Schoningen und Frauenchor Singkreis Uslar).
Kritik übte Hubert Schudnagis gegenüber der Gema. Die verlangten Gebühren würgen musikalisches Engagement ab und nannte als Beispiel horrende Forderungen gegenüber Weihnachtsmarkt-Veranstaltern.
Auf der positiven Seite verbuchte Vorsitzender Schudnagis noch die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des SSB, das im Juni 2024 in Uslar gefeiert werden konnte und ein unvergessliches Erlebnis war.
Bundeschorleiterin Pia Raja Kühne (Vernawahlshausen) lobte in Ihrem Jahresbericht das gesangliche Niveau der Chöre, das sich noch einmal gesteigert habe. „Das Üben zeigt Wirkung“, so Kühne, die auch 2025 wieder eine Hilfschorleiterausbildung anbieten möchte, um auch dem Chorleitermangel in der Region etwas entgegen setzen zu können. Neue Termine hierzu werden in Kürze auf der Webseite des SSB, sollinger-saengerbund.de bekannt gegeben. Die Schulungsreihe ist offen für alle, SSB-Mitglieder werden zudem vom SSB bezuschusst.
Der Kassenbericht des SSB wurde vom Rechnungsführer Jens Siebert (Fürstenhagen) vorgetragen und wurde mit einem leichten Plus-Ergebnis positiv aufgenommen. Auch die Kassenprüfer Wolfgang Krawitz und Brigitte Reck (beide Bodenfelde) bescheinigten dem Rechnungsführer eine vorbildliche Kassenführung.
Eine schöne Aufgabe ist es immer für den Vorstand, wenn es gilt, Sängerinnen und Sänger für langjährige aktive Sangestätigkeit auszuzeichnen. In diesem Jahr wurden 11 Sängerinnen und Sänger mit einer Urkunde ausgezeichnet: Für 25 Jahre aktives Singen erhielt Marita Schipper (Offensen)

Nach einer Kaffeepause, organisiert vom gastgebenden Chor unter der Leitung der Vorsitzenden Natascha Leßner, wurden anstehende Vorstandswahlen durchgeführt. Die Amtsinhaber 2. Vorsitzender Otto Kohrs (Delliehausen), Geschäftsführer Ralf Bähre (Mühlenberg), Bundeschorleiterin Pia Raja Kühne (Vernawahlshausen) und stv. Bundeschorleiter Ditmar Wiederhold (Esebeck) wurden in ihren Ämtern bestätigt und bedankten sich für das Votum. Die schon seit einigen Jahren vakante Position der stv. Geschäftsführung konnte in diesem Jahr mit Jutta Obermann-Knispel (Schönhagen) besetzt werden, somit ist der SSB-Vorstand aktuell wieder komplett. Vorsitzender Hubert Schudnagis zeigte sich erleichtert und bedankte sich bei allen (Wieder-)gewählten für ihren Einsatz.
Bei den kommenden Veranstaltungen machte Vorsitzender Schudnagis besonders auf den öffentlichen Chortag mit Wertung aufmerksam, der am Sonntag, 27. April 2025 um 14 Uhr in der Sollingschule Uslar stattfinden soll. Alle Veranstaltungen aus den Mitgliedsvereinen sollen an den Geschäftsführer Ralf Bähre gemeldet werden, damit diese auch über die Webseiten des SSB abrufbar seien.
die silberne Ehrenbrosche des SSB. Für 40 Jahre aktives Singen erhielten Heini Stüber (Bodenfelde), Bernd Behlert (Boffzen), Horst Hörnisch, Frank Filmer, Karl Grumme (alle Vernawahlshausen) die goldene Ehrennadel des SSB. 50 Jahre aktiv gesungen haben Dieter Spatz (Bad Karlshaufen) und Uwe Wellhausen (Arenborn). Für 60 Jahre aktive Sangestätigkeit erhielten Manfred Dittrich (Helmarshausen) und Günter Schubert (Boffzen) ein Präsent mit Sollinger Spezialitäten. Zum krönenden Abschluss der Ehrungen bekam Heinz Nolte (Vernawahlshausen) ebenfalls einen Präsentkorb für 70 Jahre aktives Singen.

Neue stv. Geschäftsführerin:
Jutta Obermann-Knispel